September 2017 habe ich mir meinen großen Traum einer Irland-Rundreise erfüllt. Das Land, seine Mythen und Menschen haben mich fasziniert seit ich denken kann. Nicht ohne Grund habe ich ein kleines Dorf im irischen Westen zum Schauplatz meiner Geschöpfe der Sonne-Trilogie auserkoren, an deren 3. Teil ich gerade schreibe, doch das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine andere Geschichte.

Ich bereiste also im September mit einem Leihwagen das Land meiner Träume (welches es auch nach der Reise blieb!).

Die Reise teilte sich durch vier verschiedene Unterkünfte in vier Etappen auf - Angefangen im magischen Westen und beendet im lebendigen Dublin.

Ich hoffe, mir gelingt, euch so bildhaft wie möglich zu beschreiben, welcher Segen jede einzelne Sekunde für mich war.

Es lohnt sich, an seinen Träumen festzuhalten! Irgendwann gehen sie in Erfüllung!

Eure Jo

 

Reisetipps für eine Irlandreise

Irland ist ein Reiseziel, auf dass man besonders vorbereitet sein muss. Dabei spreche ich nich einmal nur von dem unbeständigen Wetter, sondern auch von den vielen verwinkelten alten Straßen, die mit Sicherheit nicht auf jedem Navi zu finden sind. Wir hatten immense Probleme, unsere Unterkunft - trotz Navi - in dem kleinen Örtchen zu finden und mussten uns durchfragen. Das ging allerdings prima. Wie schon bekannt, sind die Iren ein super nettes Völkchen, dass jederzeit gern Fremden aus der Patsche hilft.

Hier kommen meine Top 5 Irland Survival-Tipps:

1. Regenjacke, Regenjacke, Regenjacke!


Sie wird auf eurer Reise euer wichtigstes Utensil sein. Wichtig: bitte nehmt das Geld in die Hand und besorgt euch eine richtige wind -und wasserfeste Funktionsjacke mit Kragen und Kapuze. Wenn ihr Ausflüge aufgrund von unstabilem Wetter lieber absagt, bleibt ihr am besten zuhause oder verbringt euren Irlandurlaub im Hotel ;)

2. Geeignetes Schuhwerk

Mit geeignet meine ich nicht, dass die Stilettos doch bitte zum Abendkleid passen sollen. Ich habe mir für die Reise richtige Trekkingschuhe mit gutem Profil gekauft. Sie sollten wasserfest, gefüttert und bequem sein. Übrigens kann man diese auch zu jedem Outfit kombinieren, denn Sommerkleidchen und Bikini könnt ihr ohnehin zuhause lassen ;)

3. Die Sprache

Wenn ihr wie wir zuerst im Westen des Landes eure Reise beginnt, macht euch keine Sorgen: dass ihr die Sprache der Leute nicht versteht, liegt nicht an eurem eventuell schlechten Englisch. In Westirland sprechen die Menschen mit einem zauberhaften Singsang-Akzent. Schön anzuhören, als Ausländer aber kaum zu verstehen. Fragt ruhig noch einmal nach, die Iren reden gern.

4. Kauft euch Proviant

Wie die Engländer haben auch die Iren eine seltsame Art, ihr Frühstück zuzubereiten. Meine Empfehlung: bucht die Unterkünfte ohne Frühstück, denn in 3 von 4 Fällen war es nicht nach meinem Geschmack - viel Fett, viel Fleisch, viel Schwerverdauliches. In Irland gibt es an jeder Ecke Aldi oder Lidl und dort schmeckts wie daheim ;) Ja, wenn man verreist, möchte man ja auch die hiesige Küche genießen. Aber ich kann nur von meiner Erfahrung sprechen: Genuss war in Irland nur der Alkohol.

5. Eile mit Weile

Liebe Autofahrer, wir sind nicht in Deutschland. Zwar sind die Autobahnen und meisten Strecken auf der grünen Insel überraschend gut ausgebaut und nur leicht frequentiert, aber bei einer richtigen Rundreise über den Wild Atlantic Way ist Vorsicht geboten. Ihr müsst das Gaspedal nicht bis zum Anschlag durchdrücken. Fahrt gemütlich, genießt die Aussicht, denn hier gibt es viele enge Kurven. Gerade die Straßen über die Hügel, entlang der Klippen sind tricky. Riesige Reisebusse kommen (auch noch auf der falschen Seite!! :D ) entgegen geprescht. Noch dazu passiert es nicht selten, dass eine Schafherde euren Weg kreuzt. In Irland weiß man eben nie, was hinter der nächsten Biegung auf einen wartet. So, calm down!


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